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180. GV Männerchor Rothrist

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Pressebericht der 180. GV Männerchor Rothrist vom 14. Januar 2022 im Scharfen Ecken Rothrist:

Die diesjährige GV des Männerchores Rothrist stand ganz im Zeichen der Wahlen eines neuen Präsidenten und einer neuen Dirigentin. Herr Richard von Arx war zuerst 6 Jahre Kassier bevor er anschliessend den Männerchor während 8 Jahren sehr erfolgreich präsidierte. Er führte den Chor durch die anspruchsvolle Zeit der COVID-19 Pandemie. Er motivierte die Sänger, persönlich an den Proben teilzunehmen oder per Zoom an den virtuellen Proben dabei zu sein. Der Zusammenhalt des Männerchores war ihm ein grosses Anliegen bei welchem auch der gesellige Teil nicht zu kurz kommen durfte. Herzlichen Dank lieber Richi und wir freuen uns, dass du uns als Ehrenpräsident und Ehrenmitglied erhalten bleibst.

Glücklicherweise fanden wir in Roland Schwendener einen würdigen Nachfolger. Er wird in den nächsten Jahren das Männerchorschiff navigieren, dies ab Januar 2022.

Frau Claudia Schumacher, welche 24 Jahre den Männerchor als engagierte Dirigentin betreute, wurde in allen Ehren verabschiedet. Rund 900 Proben und zusätzlich noch ca. 150 andere Anlässe hat sie mit dem Männerchor vorbereitet und erfolgreich
durchgeführt. Liebe Claudia, der Männerchor Rothrist dankt dir herzlich für dein Engagement, deiner Geduld und deiner stets motivierten Mitarbeit. Für die Zukunft wünschen wir dir alles Gute und weiterhin musikalische Höhenflüge.

Wir sind überaus glücklich in Frau Erika Tanner eine motivierte und engagierte Dirigentin ab 1. Januar 2022 in unseren Reihen zu haben. Wir freuen uns, unser reich befrachtetes Jahresprogramm mit Erika vorzubereiten und erfolgreich durchzuführen.

Von rechts nach links:    R. von Arx (abtretender Präsident)
.                                      C. Schumacher (abtretende Dirigentin)
.                                      E. Tanner (neue Dirigentin)
                                     R. Schwendener (neuer Präsident)

Die restlichen Traktanden wurden sehr speditiv abgehandelt. Die Rechnung 2021 und das Budget 2022 wurden diskussionslos und einstimmig angenommen.Viele unserer Auftritte, welche im Jahresprogramm 2021 geplant waren, konnten aus bekannten Gründen nicht durchgeführt werden. Trotz allen Widrigkeiten beim Proben, durften wir das Chorfestival Brugg vom 11. September 21 besuchen. Die Freude am Singen vor Publikum überstrahlte den Auftritt und Singen bei den Singinseln im Freien
war eine neue Erfahrung. Ebenso freuten wir uns, in der ref. Kirche in Rothrist eine Messe mit unseren Liedern mitzugestalten.

Unser Jahresprogramm 2022 ist reich befrachtet und als Höhepunkt darf unser Männerchorkonzert am 12. November 2022 nicht fehlen. Mit dem Titel des Konzertes “ Best off 2000-2021“ werden wir unsere erfolgreichsten Lieder vortragen. Projektsänger für dieses Konzert sind herzlich eingeladen mit uns zu Proben und aufzutreten. Auf unserer Homepage sind unsere Kontaktdaten zu finden.

Für 30 Jahre Männerchormitglied durften Urs Arni und Zindel Walter ein Präsent entgegen nehmen.

Claudia Schumacher dirigierte zum letzten Mal den Männerchor Rothrist mit dem Kanon „Singen macht Spass“ als Eröffnungslied. Erika Tanner dirigierte das Schlusslied „ Aus der Traube in die Tonne „. Beim anschliessenden gemeinsamen Nachtessen kam auch
der gesellige Teil der GV nicht zu kurz.

Der Vorstand ab Januar 2022 mit dem neuen Mitglied Peter Nützi, links im Bild.

14. Januar 2022 Erwin Winkler

Konzert im Rössli-Saal Rothrist

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Im Wechselbad der Gefühle

Männerchor Rothrist und Trio G-Trioli überzeugten mit gemeinsamem Auftritt im «Rössli»-Saal Rothrist.

VON ALFRED WEIGEL

 

Unter dem Motto «Männerstimmen» unternahm der Männerchor Rothrist in Begleitung des Trios G-Trioli eine musikalische Reise. Als Ausgangspunkt bot sich ein Irisches Pub in Belfast an. Drei irische Folk-Songs, darunter «Molly Malone», leiteten den Unterhaltungsabend im Gasthof Rössli in Rothrist ein. Über Canada mit «Halleluja» von Leonard Cohen ging die Reise ins Tessin und weiter in den Süden nach Italien. Bei «Ticino e vino» solle man sich vorstellen, am Lago Maggiore bei untergehender Sonne eine Pizza Prosciutto zu geniessen. Von Begleitung sprach die charmante Moderatorin Valérie Blum dabei nicht. So manchem Besucher lief sicher das Wasser im Mund zusammen, weil er auf sein Irish Stew bis zum Ende der Vorstellung warten durfte.

Wie schon der Name Giannelli verrät, liegen die Wurzeln des Trios Antonio, Roberto und Salvatore in Italien, genau genommen in Apulien. Nichts lag also näher, als Lieder aus Salento und Sizilien zu präsentieren. «Ganz jugendfrei ist der Text nicht», gab Salvadore Giannelli zu bedenken. Man musste aber schon die italienische Sprache gut beherrschen, wenn man die Passage verstehen wollte. Ein Lied war eher trauriger Natur, aber nicht ohne Polemik. «Meine Cesarina wartet auf mich, sie trägt eine Kette um den Hals, ich habe auch eine, aber an den Füssen», heisst es darin. Mit lüpfigen, sizilianischem Lied «Comu tannu», dem Volkslied «Funiculì Funiculà» aus Neapel und «Azzurro» von Paolo Conte wurde der «Stiefel» verlassen, musikalisch ging es zurück in Schweizer Gefilde.

Beim «Kriminaltango» tanzten keine dunklen Gestalten im roten Licht auf der Bühne. Vize-Dirigent Ulma Purevjal übernahm die Leitung und Chorleiterin Claudia Schumacher begleitete am Klavier. Der Schuss fiel trotzdem, von der Galerie des «Rössli»-Saals. «Abend für Abend immer das Gleiche» heisst es im Text, irgendwann ging auch der Männerstimmen-Abend zu Ende. Mit Fredi Fluris «Wahnsing-Kanon» erreichte der Abend den Höhepunkt. Der witzige Text mit «Avanti Chianti, Barbera» tönte eingeschliffen und ging locker über die Lippen der 19 Sänger, ebenso wie Polo Hofers «Alperose». Mit dem Rocco-Granata-Hit von 1959 «Marina, Marina» liess Italien in der Zugabe nochmals grüssen. Die Volkslieder wurden vierstimmig, die Pop-Songs zweistimmig gesungen.

Der Männerchor Rothrist ist der älteste Verein im Dorf und besteht seit 1842. «Gründungsmitglieder seien nicht mehr am Leben», fügte Männerchor-Präsident Richard von Arx scherzhaft an. Das älteste Mitglied, Georg Klöti, ist 95 Jahre. Nicht mitsingen konnte Urs Arni, der den Auftritt seiner Kollegen aus der ersten Tischreihe mitverfolgte und – wie das Publikum – kräftig applaudierte.

Gesangsfest 2015

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Schweizer Gesangsfest 2015 in Meiringen: SINGEN BEWEGT
 
Entgegen dem herrschenden Wetter, nämlich frohgelaunt und voller Elan, versammelten sich am Freitag den 19. Juni um halb neun Uhr zwei Dutzend sangesfreudige Mannen und deren Dirigentin Claudia Schumacher auf dem Rössli-Parkplatz und bestiegen den von Walter Rossi chauffierten Bus und zwei private Personenwagen. Wir genossen die Fahrt durchs regnerische Luzern und am Lungernsee legten wir eine Kaffeepause ein, bevor wir über den Brünig ans Ziel unserer Reise gelangten: Meiringen im Haslital.
Hier trafen sich an den letzten beiden Wochenenden 415 Chöre aus der ganzen Schweiz zu einem fröhlich-freudigen Wettstreit. Mehr als 1’000 Helferinnen und Helfer sorgten dafür, dass ein perfekt organisiertes Treffen reibungslos «über die Bühne» ging. Den Organisatoren dieses Events gebührt ein riesiges Kompliment.
Nach der Ankunft genossen wir einen herzlichen Empfang mit Apéro. Bei der anschliessenden feierlichen Eröffnung teilten wortgewandte Rednerinnen und Redner den Zuhörern ihre Gedanken zum Gesang mit, und ein Festchor bot Lieder in vorzüglicher Manier dar. Den Abschluss bildete ein Gemeinschaftsgesang, der offenbar sprachenübergreifend war und von der Festrednerin angestimmt wurde: «S’Vogellisi chunnt vo Adelbode här»…
Dermassen eingestimmt wanderten wir freudvoll durch die schmucken Gassen Meiringens. Überall erklangen Lieder, bildeten sich Gesangsinseln, wurde man zum Mitsingen oder Mitsummen animiert.
Nach dem Einsingen stellte sich unser Chor um 13.15 Uhr den Experten mit drei auswendig vorgetragenen Liedern: «Ave Maria» von J. Arcadelt, «Weißt du wo ich gerne weil» von Felix Mendelsohn Bartholdy sowie «Griechischer Wein» von Udo Jürgens. Dieser Dreiklang bildete ein stimmungsvolles Programm und wurde nebst den beiden Experten auch vom zahlreich erschienenen Publikum äusserst wohlwollend aufgenommen und mit kräftigem Applaus bedacht. Im Anschluss daran erteilte uns ein Experte ein konstruktives und positives Feedback zu unserer vorgetragenen Darbietung.
Gegen Abend führte uns unsere Helferin Ruth per Shuttle-Bus in die Tennishalle, wo 1024 Gedecke warteten und wir ein Festbankett genossen.
Der Abend stand zur freien Verfügung. Einige Kameraden mussten leider vorzeitig die Heimreise antreten, die andern mischten sich in der Michaelskirche  unter die Festkonzertbesucher und hörten dort dem Gesange von drei recht unterschiedlichen Chordarbietungen zu; uns wurde tolle Musik bis an die Grenzen des Laiengesang gezeigt und tief beeindruckt machten wir uns auf die Fahrt zu unserem Nachtquartier in Unterseen neben Interlaken (inklusive Nachtrundfahrt).
Ein reichhaltiges Frühstücksbuffet stärkte uns für das „Schlechtwetter-Programm“. Nach der Besichtigung der Beatus-Höhlen führte uns der kundige Chauffeur Walter ins Restaurant «Krindenhof» in Ringoldswil. Nach einem feinen Essen genossen wir die einmalige Rundsicht aufs Thunerland, um dann die Rückfahrt über den Schallenberg durchs grösste Buch der Welt (Entle-Buch) anzutreten. Wohlbehalten und gefüllt mit unvergesslichen Eindrücken erreichten wir abends Rothrist, wo wir unsere Reise im Restaurant Rössli bei Speis und Trank ausklingen liessen.
Meiringen bleibt uns allen als unvergessliche Erinnerung. Ein herzliches Dankeschön allen, die dazu beigetragen haben, dass wir dies erleben durften.
 
Text: René Gangwisch
Foto: Georg Klöti

Konzert 2012 II

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Mit Hits und einer tollen Gastsängerin

Rothrist Das Konzert des Männerchors mit Sandra Rippstein riss zu Begeisterung hin

VON KLAUS PLAAR

Das Programm zum Konzert des Männerchors Rothrist mit Sandra Rippstein als Gastsängerin war eine musikalische Zeitreise durch die letzten 170 Jahre (die Vereinsgründung fällt ins Jahr 1842). Das Spektrum umfasste Schweizer Volkslieder, Schlager aus den 1950er und 1960er Jahren, Hits, Evergreens und natürlich – dank Sandra Rippstein – Blues, Soul und verwandte Genres. Das 350- köpfige Publikum liess sich zu Begeisterungsstürmen hinreissen. Dirigiert wurde das Konzert von Claudia Schumacher, die seit zehn Jahren den Männerchor Rothrist leitet, den instrumentalen Teil betreute am E-Piano Christoph Heule, und moderiert wurde der Anlass vom Vereinspräsidenten Werner Zeder. Vor und nach dem Konzert wurde auch feines Essen serviert. Die Küche besorgte der Männerturnverein STV, für den Service war der Frauenturnverein STV zuständig.

Patriotismus zu Beginn

Es darf ohne Übertreibung gesagt werden, dass Werner Zeder sich als ausgezeichneter Moderator präsentierte. Einerseits verbreitete er viel Sachkenntnis zu jedem einzelnen Titel, andererseits versprühte er jene Prise von Humor und Selbstironie, die das Ganze mit Heiterkeit würzte. So verzichtete er auf die sonst übliche Begrüssung der «besonderen Gäste» und bezeichnete jeden Gast als etwas Besonderes. Die Gründung des Männerchors Rothrist in der «Gländpinte» geht auf das Jahr 1842 zurück, eine politisch höchst bewegte Epoche. Als kurze, köstliche Theaterszene wurde die Vereinsgründung eingangs von vier Chormitgliedern dargestellt. Der damaligen Zeit entsprechend patriotisch fielen denn auch die ersten drei Liedbeiträge in Französisch, Deutsch und Rumantsch aus: «Le vieux Chalet» (Joseph Bovet), «Mein Schweizerland wach auf» (Carl Attenhofer) und «Il pur suveran». Besungen wurden Heimatliebe, schöne Mädchen, Liebe und der Stolz der bündnerischen Bergbauern. Bei diesen Liedern entfaltete der Männerchor Rothrist einen schönen, homogenen Klangkörper. Das Lied «Vineta» entführte an die raue Ostseeküste, wo das Meer ein Städtchen samt Kloster überflutet. Dessen ungeachtet tönt der sakrale Mönchsgesang aus dem Gemäuer, immer wieder mit dem Refrain «Salve Regina, Salve Regina». Nun trat auch Sandra Rippstein auf die Bühne und bewies, dass sie mühelos auch Volksmelodien singen kann. Das Lied «Stets i Truure» besingt den Schmerz der Auswanderer in den 1850er Jahren, die ihre Liebsten zurücklassen mussten. Der Chor wirkte mal als Choral im Hintergrund zu Sandras Solo-Gesang, mal sangen auch alle zusammen unter ausgezeichneter Begleitung durch das E-Piano. Den bekannten Hit «Musik, Musik, Musik» (Johann Schrammel) interpretierte der Männerchor unter schwungvoller Leitung von Claudia Schumacher ganz ausgezeichnet. Und noch vor der Pause bildete der Hit «Lili Marleen» (Norbert Schulze) mit Sandra Rippstein als Marlene Dietrich sicher einen ersten Glanzpunkt.

Die Stunde der Sandra Rippstein

Mit dem «Konjunktur Cha Cha Cha», den Hazy Osterwald 1961 so populär gemacht hatte, gings schwungvoll in den zweiten Teil. Als echte Schnulze bot der Männerchor dann «Aber dich gibt’s nur einmal für mich» (Pepe Ederer) dar. Jetzt aber nahte die Stunde der Sandra Rippstein! Solo sang sie zunächst «What a Wonderful World» (1968 von Louis Armstrong als Single herausgegeben) unter Begleitung durch E-Piano. Was für eine Stimmgewalt! Da könnten wohl selbst Tina Turner und Mahalia Jackson neidisch werden. Frenetischer Applaus. Dann erklärte sie kurzerhand, Elvis Presley fehle im Programm. Und dann ging mit Rock ’n’ Roll die Post ab. Alle klatschten mit, tolles Piano-Solo, super Stimmung. Sowie sie dann auch noch mit einem weltberühmten Soul-Song nachdoppelte, war das Publikum nicht mehr zu halten. Und als Werner Zeder dann das nächste Stück des Männerchors ankündigen musste, sagte er augenzwinkernd: «Tja, jetzt kommen wir wieder dran.» Freddy Quinn war an der Reihe mit «Die Gitarre und das Meer», übrigens sehr schwungvoll und gut interpretiert. Doch bei «Ring of Fire» (Johnny Cash), «Yesterday» (Paul McCartney) und «Live is Life» (Opus), gemeinsam mit dem Männerchor vorgetragen, beherrschte Sandra Rippstein wieder unbestritten das Geschehen. Ihre Stimme allein überstrahlt einen ganzen Chor, und ihre Präsenz dominiert den prall gefüllten Saal. Der Applaus war frenetisch und von Begeisterungspfiffen begleitet, so dass es nicht ohne zwei Zugaben abging.

Bericht aus dem Zofinger Tagblatt vom 1. Mai 2012 / www.zofingertagblatt.ch

Ein Liederabend mit Wellengang

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Rothrist Der Männerchor begeisterte mit Ohrwürmern aus den 50er- und 60er-Jahren

Am Samstagabend begeisterte im Rössli-Saal der Männerchor Rothrist mit dem Gesang froher Matrosen- und Liebeslieder ein zahlreich erschienenes Publikum

FREDY OBRIST

Den in den prächtigen Rössli-Saal eintretenden Besuchern fiel sofort auf, dass die Tische und die Bühne liebevoll mit Pflanzen geschmückt waren und dass links und rechts von der Bühne zum Konzertthema passend riesige Bilder hingen.
Nachdem der Chor das Lied “Song song blue”, komponiert von Neil Diamond, gesungen hatte, begrüsste Präsident Werner Zeder die Gäste und hiess besonders den Gemeindeammann Hans Jürg Koch, die Sponsoren und Delegationen anderer Vereine willkommen.
Mit trockenem Humor führte er die erwartungsvollen Besucher in die einzelnen Lieder, alles Ohrwürmer aus den 50er- und 60er-Jahren des 20 Jahrhunderts ein. So erfuhren sie beispielsweise, dass der bekannte deutsche Dirigent und Komponist Otto Groll der Schöpfer zahlreicher Matrosenlieder ist und dass das bekannte Lied “My Bonnie is over the ocean” einen historischen Hintergrund hat.

Mit ihren bunten Hemden und ihren Matrosenmützen, geleitet von der eine Kapitänsuniform tragenden Dirigentin Claudia Schumacher, erfreuten sie auch beim rassigen Lied “Caramba, Caracho, ein Whisky” das Publikum.

Liebliche Liebeslieder
Nach der Pause fand das Konzert mit dem Instrumentalstück” Chattanooga Choo Choo”, bekannt geworden durch Glenn Miller und gespielt von Hansjörg Ammann (Klavier), Christian Bachmann (E-Bass) und Jürg Hediger (Schlagzeug), eine hervorragende Fortsetzung.
Nun betraten die Sänger, diesmal traditionell schwarz gekleidet, die Bühne und begannen, die Weiblichkeit mit Liebesliedern zu preisen. Begleitet von den Instrumentalisten sangen sie nun die Lieder “Aber dich gibt’s nur einmal für mich” von Peter Flammen und “Funiculi-Funicula” von Luigi Denza. Auch das a cappella gesungene“Montana de fuego” von Pasquale Thibaut wusste zu begeistern.
Beim letzten Lied “Sierra Madre del Sur”, komponiert von W. Roloff/H. Hee, wurden die Konzertbesucher von der Dirigentin sogar gebeten, mitzusingen. Die Zuhörer, die während des ganzen Konzertes den guten Zusammenhalt des Männerchors feststellen konnten, belohnten nun die Sänger und Instrumentalisten mit einem kräftigen Applaus.
So war es nun fast selbstverständlich, dass der Männerchor noch zwei Zugaben geben musste.